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Verbund für ökologie und soziales Wirtschaften e.V.

Croozer

So gut wie jede:r kennt sie und sie sind aus den Straßen und Parks nicht mehr wegzudecken: die flexiblen Fahrradanhänger von Croozer! Das mittelständische Familienunternehmen aus Hürth hat sich seit seiner Gründung 1993 tiefgehendes Knowhow für umweltfreundliche Familienmobilität mit dem Fahrrad erarbeitet. Fahrradanhänger für Kinder, Hunde und Gepäck – top ausgestattet und mit vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten. Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Croozer je nach Kategorie zum Buggy, Jogger oder Bollerwagen umfunktionieren und ermöglicht damit einen gleichermaßen flexiblen wie spontanen Alltag. Croozer verspricht neben besonders hoher Sicherheit auch eine unschlagbare Qualität, welche durch 10 Jahre Garantie auf den Rahmen unterstrichen wird.

Sechs Fragen an Croozer

Wie trägt Ihr Unternehmen zu einem sozialen und/oder ökologischen Wandel bei – welches Handlungsfeld adressieren Sie durch Ihre Geschäftstätigkeit?

Wir bei Croozer sehen uns als Gestalter der Mobilität von morgen. Da versteht es sich von selbst, dass wir – abgesehen vom nachhaltigen Nutzen und der vorbildlichen Langlebigkeit unserer Produkte – auch in Sachen Produktion und Materialien mehr Verantwortung übernehmen möchten. Gemeinsam mit der VAUDE Academy für nachhaltiges Wirtschaften haben wir vor ein paar Jahren an unserer Nachhaltigkeitsstrategie gefeilt, es gibt eine Nachhaltigkeitsbeauftragte im Unternehmen und wir arbeiten aktuell an unserem dritten Nachhaltigkeitsbericht. Außerdem sind wir in unterschiedlichen Verbänden aktiv, die das Thema Fahrrad und Radfahren weiter nach vorne bringen möchten. Wir setzen uns aktiv dafür ein, die Verkehrswende voranzutreiben und sind froh zu sehen, dass Fahrradfahren längst fest im Zeitgeist unserer Gesellschaft verankert ist.

Welche sozialen und/oder ökologischen Maßnahmen setzen Sie in Ihrem Betrieb um?

Wir möchten, dass sich unsere Mitarbeiter:innen wohl fühlen und stressfrei zur Arbeit kommen. Dazu trägt zum Beispiel die Wahl des richtigen Fortbewegungsmittels bei: Wir stellen allen Mitarbeiter:innen kostenfrei einen Croozer zur Verfügung und es gibt die Möglichkeit über Jobrad ein Fahrrad zu leasen. Wer nicht mit dem Fahrrad kommen möchte, aber trotzdem das Auto stehen lassen will, kommt mit dem Jobticket mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Büro. Büro-Anfahrten werden darüber hinaus durch die Möglichkeit bis zu zwei Tage pro Woche im Home Office zu arbeiten reduziert.
Unsere Außendienstler:innen fahren ausschließlich Hybridautos, es gibt Kita-Zuschüsse, Vergünstigungen von Sportangeboten, Hunde sind im Office herzlich willkommen und tragen zu einem angenehmen Arbeitsklima bei. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance wird geachtet und geschätzt: Arbeitszeiten werden bei Croozer festgehalten und anfallende Überstunden durch Freizeit ausgeglichen.

Was motiviert Sie zu Ihrem Handeln?

Eine tief verankerte Vision. Nicht nur möchten wir Familien die Möglichkeit bieten mit Sack und Pack und allem, was zu einem ganz normalen (meist turbulenten) Alltag gehört, umweltschonend mobil zu bleiben. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir eine wahre Alternative zum Auto bieten und werden durch hunderttausende begeisterte Nutzer:innen dazu inspiriert, unsere Produkte und unser Handeln immer weiter zu verbessern. Die enorme Entwicklung des E-Bike-Marktes und die damit verbundene Möglichkeit, nun auch weite Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen zu können lässt unsere Vision einer Mobilitätsveränderung greifbarer werden. Nicht zu unterschätzen ist außerdem die Diversität und Flexibilität unserer Produkte. Der Croozer überzeugt nicht nur am Fahrrad, er etabliert sich beispielsweise auch mehr und mehr im Kinderwagensegment und verbindet so mehrere Produkte in einem.

Welche politischen Rahmenbedingungen würden Sie gerne verändern?

Es ist ein Umdenken in der Verkehrspolitik nötig, um Radfahrer:innen besser zu unterstützen und so den Umstieg auf umweltfreundliche Mobilität zu fördern. Wir können noch so groß denken, neue Mobilitätskonzepte und Ideen entwickeln, die eine Mobilitätswende ermöglichen könnten – solange Städte und Verkehr weiterhin primär auf Autos ausgerichtet werden, kann die Verkehrswende nicht stattfinden. Wir wünschen uns Platz fürs Fahrrad und alternative Mobilität – in den Städten und Kommunen und in den Köpfen. Deshalb würden wir vor allem gerne die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Fahrradfreundliche Städte stärken und konkret breite und vor allem sichere Fahrradwege zum neuen Standard erheben.

Welche Ihrer Projekte bzw. Angebote sind besonders sozial und/oder ökologisch wirksam und warum?

Wir sind Spezialisten für umweltfreundliche Mobilität. Unser Produkt an sich, der flexible Fahrradanhänger, ist in hohem Maße ökologisch wirksam und gewinnt durch die zunehmende Achtsamkeit der Gesellschaft im Hinblick auf unsere Umwelt immer mehr an Bedeutung. Wir legen viel Wert auf die Qualität und Langlebigkeit unserer Produkte, bieten bereits eine große Auswahl an Ersatzteilen an und sind aktuell dabei unsere Ersatzteilverfügbarkeiten noch weiter zu optimieren. Unsere Produkte werden häufig noch an eine oder mehrere weitere Familien weitergegeben und leisten auch nach langjähriger Nutzung dort noch gute Dienste. Für uns ein grundlegender Schritt, um umweltschonend zu wirtschaften.

Welche Unterstützung wünschen Sie sich von netz.NRW?

Teil eines Zusammenschlusses ökologisch und sozial wirtschaftender Unternehmen zu sein ist für uns insofern sinnstiftend, als dass es wichtig ist sich mit Gleichgesinnten aus anderen Bereichen der Wirtschaft zusammenzutun, auszutauschen und Aufmerksamkeit gerade in politischen Belangen zu generieren. Wir erhoffen uns dadurch eine höhere politische und gesellschaftliche Wirksamkeit und möchten auch andere Unternehmen motivieren, gemeinsam an einem Strang zu ziehen.