Auftakt-Workshop

Im Dezember 2005 wurden im Auftakt-Workshop mit dem Zusammenführen und Kennenlernen aller am Projekt Beteiligten wesentliche Impulse für die praktische Projektarbeit gegeben. Neben der gegenseitigen thematischen Vorstellung wurde der Blickwinkel auf die Außenwahrnehmung gerichtet mit der Fragestellung:
Wie sehen „uns = Betrieb der Sozialwirtschaft“ die anderen?

Viel Raum gab es für die gegenseitige Erwartungsabklärung in Bezug auf die Projektziele, -inhalte und den –verlauf und auch die Einbindung in die übergeordnete Ebene der Entwicklungspartnerschaft „Wandel – Innovation – Botschaft“ mit den Teilprojekten, nationalen und transnationalen Projektpartner/innen.

Die Themen erstreckten sich über prägnante Darstellung der Doppelfunktion der Betriebe der Sozialwirtschaft – zum einen als Dienstleistungsanbieter/in und zum anderen als Ausführende eines sozial-politischen Auftrags, über die Imagegestaltung im Rahmen von Mitarbeiter/innenführung, über die Gesamtdarstellung bei vorhandener Aufsplittung auf verschiedene Standorte und Gewerke, über die Kommunikation des Images als Verbindung zu Wirtschaftsunternehmen u.v.m.

Praxisnah rundeten die Vorstellung eines Fragenkataloges zur Bedarfsanalyse sowie Terminvereinbarungen für individuelle Analyse-Workshops den Auftakt ab.

Beratungs-Workshops

Von Februar bis September 2006 fanden im Projekt IMAGE insgesamt 18 Workshops statt. Insgesamt haben 50 Mitarbeitende in den Betrieben der Sozialwirtschaft mit ca. 6.000 Stunden den Entwicklungsprozess zum Thema Image gestaltet.

Sie haben sich den Fragen zur Positionierung gestellt …

Was leisten wir und Wie leisten wir es?
Warum leisten wir genau dies?
Unter welchen Bedingungen leisten wir dies?
Was macht uns besonders?

… das individuelle Wunschimage definiert …

Zum Beispiel den Fokus gelegt auf

Organisation, Innovation, Kompetenz, Engagement, Menschlichkeit, Vielfältigkeit, KundInnenorientierung, Regionalität, Zukunftsorientierung Nachhaltigkeit, Vermittlung, Sozialer Frieden, Chancenverbesserung, Arbeitsmarktberatung, Arbeitsplatzschaffung

… und ein Kommunikationskonzept hierzu erarbeitet, in dem Maßnahmeideen im Zeit- und Zuständigkeitsplan konkretisiert sind. z.B.

  • intern die Unternehmenspositionierung, das Image als festen Informations- und Diskussionspunkt auf die Tagesordnung setzen
  • in der Öffentlichkeit Interesse für die Zielgruppe zu schaffen
  • Teilnehmende/KundInnen für die Angebote zu gewinnen
  • Auftraggebenden die Komplexität und die Qualität des Unternehmens zu vermitteln

Image der Beschäftigungsförderung

Unter diesem Thema startete das Projekt IMAGE in die Transferphase. Im Rahmen einer Veranstaltung der Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. wurden erste Praxisergebnisse von den beteiligten ProjektpartnerInnen vorgestellt; das Produkt des Projektes, der IMAGE-Koffer wurde mit den Schwerpunkten Theorie und Praxis/Workshop präsentiert; eine kreative Einheit zu den gebräuchlichen und oft sehr uneinheitlichen Begriffen rundete das Plenum ab.

In Arbeitsgruppen wurden dann drei Themen vertieft:
(a) Sagen, wer man ist! – Kommunikation des Profils nach innen und außen;
(b) Bekannt machen, was man tut! – Öffentlichkeitsarbeit, Schwerpunkt Pressearbeit;
(c) Präsentieren, was man hat! – Produktdarstellung und Marketing.
Durch den informativen und abwechslungsreichen Tag führten Ute Vöcking und Dorle Schmidt von neues handeln (Köln), sowie Harald Kühl (die regionauten, Konstanz).

Drei besonders nachgefragte Image-Themen wurden im Rahmen des Transfers in den Blick genommen. Die Workshop-Angebote zu Eventmanagement, Sponsoring und Pressearbeit boten allen Interessierten einen detaillierten und lebendigen Einblick in die Thematik – wobei sehr praxisnah die Umsetzung im eigenen Unternehmen im Vordergrund stand.

So beschäftigten sich die Teilnehmenden des Workshops -Eventgestaltung- mit der Aufgabe, (mit einem meist kleinen Budget) ein Fest zu kreieren, „das zu ihnen passt„ und welches das Unternehmens-Image positiv prägt.

Im Workshop „Sponsoring“ wurde überlegt, ob Sponsoring für Sozialunternehmen von Interesse sein kann, welche Leistungen Geldgebenden angeboten werden können und der Kontakt konstruktiv gestaltet werden kann.

Im dritten Workshop erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit einer Journalistin auszutauschen und erarbeiteten anschließend einen Presse-Jahres-Plan für das eigene Unternehmen.

Die Workshop-Handouts sind im IMAGE-Koffer enthalten.