ProjektpartnerInnen waren Betriebe der Sozialwirtschaft (Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften), die seit ihrer Gründung (zwischen 1983 und 1994)
im Rahmen der Beschäftigungsförderung tätig gewesen sind. Mehrere tausend Teilnehmende pro Jahr wurden von diesen fünf Trägern beraten, qualifiziert, ausgebildet und beschäftigt.

Allen gemeinsam war die Auseinandersetzung mit dem Thema IMAGE im Kontext von Organisationsentwicklung und unterschiedlichen Zertifizierungsprozessen.

In der inhaltlichen Ausrichtung bestanden Gemeinsamkeiten in den „klassischen“ Beschäftigungsfeldern des zweiten Arbeitsmarktes, orientiert an den traditionell handwerklichen Bedarfen der Zielgruppe wie z.B. im Bereich Second Hand. Aber auch Spezialisierungen hinsichtlich Qualifizierungs- und Ausbildungsmaßnahmen einer Zielgruppe wie z.B. arbeitslosen AkademikerInnen, waren erkennbar.

Im Einzelnen nahmen am IMAGE-Entwicklungsprozess teil:

  • Förderwerk e.V. – Bremen
  • GABS gGmbH – Gelsenkirchen
  • Volksverein Mönchengladbach gGmbH
  • WAUS gGmbH – Friedberg
  • SPAZ gGmbH – Mainz


Förderwerk e.V. – Bremen
foerderwerk-logo1 Leitbild / Motto:
„Recht auf Arbeit“


  • Sinnvolle Projekte zur Qualifizierung und Beschäftigung benachteiligter arbeitsloser Menschen und eine dauerhafte Integration

Umsetzung

  • Persönliche Stabilisierung (u.a. gesundheitliche und soziale Effekte)
  • Berufliche Orientierung, Praktika
  • Qualifizierung und Zertifizierung
  • Vermittlung in Arbeit

Geschäftsfelder/Tätigkeitsbereiche

  • Nachbarschaftshilfe, Seniorenassistenz:
    Dienstleistungen für SeniorInnen in ihren eigenen Wohnungen
  • Concierge:
    Dienstleistungen für MieterInnen im sozialen Wohnungsbau
  • Bau:
    Ausführung von Bauvorhaben für soziale Infrastruktureinrichtungen und gemeinnützige Träger in allen Gewerken des Bauhaupt- und Baunebengewerbes mit eigener Architekturabteilung
  • Stadtraumpflege:
    Dienstleistungen im Bereich Abfallberatung, Garten- & Landschaftsbau, Entmüllung, Quartierservice mit eigener Kfz-Werkstatt und Holzwerkstatt

Ansprechpartner beim Förderwerk e.V.: Klaus Natusch


GABS gGmbH – Gelsenkirchen
gabsggmbh-logo Die GABS Gesellschaft für Arbeit, Beschäftigung und soziale Dienste war bis Ende 2007 aktiv in den Feldern Erschließung neuer Märkte und Arbeitsfelder, Berufliche Qualifizierung für Jugendliche und Erwachsene, Arbeitsförderung, Kultur und Beratung.

Zielgruppen: Arbeitslose, Menschen mit Behinderungen, AkademikerInnen

Geschäftsfelder/Tätigkeitsbereiche waren

  • gewerblich- technische Berufe
  • sozialpflegerische Berufe
  • handwerkliche Berufe
  • kaufmännische Berufe
  • Gastronomie im Hotel-& Gaststättengewerbe als besonderes Kompetenzfeld
  • „Mit Energie dabei“ – Modellprojekt der Berufsvorbereitung


Volksverein Mönchengladbach gGmbH
vvm-logo
Leitbild / Motto:
„Teilen macht reich“ – Tätig werden für Arbeit

Umsetzung

  • Errichtung/Betrieb von Einrichtungen zur Eingliederung schwervermittelbarer, arbeitsloser Menschen in Bildung, Beschäftigung und Beratung
  • Arbeitslosenzentrum – Treffpunkt und Kulturarbeit
  • Unterstützung von mittellosen Teilnehmenden
  • Sozialpsychologische Beratung von arbeitslosen Menschen

Geschäftsfelder/Tätigkeitsbereiche/Projekte

  • Gebrauchtmöbelverwertung
  • Holzteilefertigung
  • Second-Hand-Kleiderläden
  • Gebrauchtkleider-Containersammlung
  • Gebrauchtschuhsammlung
  • Druckerpatronensammlung
  • Rapsölproduktion

  • Frühstück für arbeitslose Menschen
  • Theater AG
  • Kochgruppe
  • Lern-Werkstätten für Arbeitslose
  • Politische Arbeit in der regionalen Armutskonferenz
  • Vernetzung mit kirchlichen Arbeitsloseninitiativen im Bistum Aachen

Ansprechpartner beim Volksverein: Hermann-Josef Kronen


WAUS gGmbH – Friedberg
waus-logo
Die Wetterauer Beschäftigungsgesellschaft für Arbeit, Umwelt und Soziales war bis Mitte 2012 als aktiver und innovativer Beschäftigungsträger der dauerhaften Integration von (langzeit)arbeitslosen jungen und erwachsenen Menschen in den Arbeitsmarkt verpflichtet.

Umsetzung

  • Profiling & Coaching
  • Beschäftigung
  • Qualifizierung
  • Ausbildung
  • Berufsvorbereitung – Berufsorientierung
  • Vermittlung

Geschäftsfelder/Tätigkeitsbereiche waren

  • Gebäudereinigung, Gebäudemanagement
  • Handwerkliche Dienstleistungen
  • Haushandwerk- und Hausmeister-Service „Alles rund ums Haus“
  • Instandsetzung und Rekonstruktion historischer Gebäude und Anlagen
  • Second-Hand Magazine, Entrümpelungen, Umzüge, Transporte, Haushaltsauflösungen
  • Garten- und Landschaftspflege – Ökologische Pflege und Gestaltung von Grün- und Freiflächen
  • RMV-WVG Projekt, Pflege und Wartung der Bahnhöfe und Bushaltestellen
  • Ausbildungsbereiche: HauswirtschafterIn, MalerIn/LackiererIn., RaumausstatterIn, SchneiderIn, Bürokaufmann/-frau
  • Modeatelier am Kurpark: Eine Maßschneiderei für Damen- und Herrenbekleidung sowie ausgewählte Konfektionsware in Bad Nauheim

Projekte

  • Arbeit und Lernen (Deutschunterricht und Arbeitsalltag sind kombiniert)
  • Job Factory (Beschäftigungspakt für ältere Arbeitssuchende ab 45)
  • RMV-Projekt
  • Web4Work-Plus, Internetqualifizierung für Jugendliche
  • WAUS-Berufsakademie (ergänzende Qualifizierungsmaßnahmen)


SPAZ gGmbH – Mainz
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Leitbild / Motto
Verbesserung der Chancen gesellschaftlich benachteiligter Gruppen auf Integration in den Arbeitsmarkt und auf aktive Teilhabe am öffentlichen Leben. Ziel ist die Befähigung der Menschen zu einem selbständigen, von staatlichen Transferleistungen unabhängigen Lebens.

Umsetzung

  • Individuelle Unterstützung bei der Orientierung und Entwicklung von Perspektiven
  • Aktivierung, Bildung, Qualifizierung sowie sinnvolle Beschäftigung in eigenen Betrieben
  • Kompetente Beratung

Geschäftsfelder

  • Bildung, Qualifizierung und Betreuung von jungen Arbeitslosen in berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen, nachträglicher Erwerb des Hauptschulabschlusses
  • Hilfe für Auszubildende, deren Ausbildungsziel gefährdet ist, Stützunterricht, sozialpädagogische Begleitung
  • Modulare Kursangebote (Aktivierungshilfen) für Jugendliche
  • Berufsvorbereitende und arbeitsweltbezogene Bildungsmaßnahmen für junge Migrantinnen
  • Aufsuchende Jugendsozialarbeit (Jugend-Scouts)
  • Partnerin einer Lehrwerkstatt bei der überbetrieblichen Ausbildung, zuständig für die pädagogische Begleitung der Auszubildenden
  • Qualifizierung, Beschäftigung und Erstausbildung von Erwerbslosen in eigenen Betrieben (Zusatzjobs nach SGB II): Holzwerkstatt, Garten- und Landschaftsbau, Second-Hand-Möbelladen, Elektrowerkstatt, Hausdienste, Malerwerkstatt.
  • Arbeits- und Ausbildungsplätze für Schwerbehinderte in einem Intergationsprojekt (Catering, Betriebsverpflegung)
  • Zielgruppenorientierte Berufsorientierung, Qualifizierung, Coaching und Vermittlung von erwerbslosen Frauen (Orientierungskurse für Wiedereinsteigerinnen, betriebliche Ersausbildung und Umschulung in Teilzeit)
  • Sozial- und Schuldnerberatung:
    Zwei Schuldnerberatungsstellen, geeignete Stellen im Sinne der Insolvenzordnung in Mainz und im Landkreis Mainz Bingen

Zielgruppen:
Menschen ohne Arbeits- oder Ausbildungsplatz, Menschen mit Handicaps

Ansprechpartnerinnen bei der SPAZ gGmbH: Silvia Riemer, Sabine Muckel