Beratende Unterstützung bieten …
.. das IGP – Institut für Gender-Perspektiven, angebunden an die Heim-VHS Alte Molkerei Frille, mit dem Fokus auf die Etablierung des Gender Mainstream im Projekt
.. das ZAPF – Zentrum für Analyse von Potential und Fähigkeiten, angebunden an das Konsortium Kölner Beschäftigungsträger, mit dem Schwerpunkt auf der Qualität von Beschäftigungsmaßnahmen.

IGP – Institut für Gender-Perspektiven
Ansprechpartner: Franz Gerd Ottemeier-Glücks, Mitarbeiter des IGP, Leiter der Beratungsstelle mannigfaltig Minden-Lübbecke, Referent für Männerbildung und geschlechtsbezogene Pädagogik

Gender-Mainstreaming heißt die politische Strategie der Europäischen Union (EU), um geschlechtsspezifische Sicht- und Handlungsweisen als Querschnittsaufgabe in den Institutionen des öffentlichen Lebens zu verankern.

Das IGP bietet die Vermittlung von Gender-Kompetenz als die dazu notwendige Schlüsselqualifikation, um professionell und alltagsbezogen die geschlechtsspezifischen Aspekte unseres Denken und Handelns einbeziehen zu können.

Das Angebot des IGP basiert auf zwei Säulen:
1. GK als Teil von Qualitätsmanagement und Leitbildentwicklung
2. GK als Teil von professionell- personeller Partizipation
und wird vermittelt als Bestandteil des Managing Diversity

Das bedeutet:

  • eine geschlechtsbezogenen Perspektive als Qualitätsmerkmal der jeweiligen Handlungsfelder einnehmen
  • bestehende Strukturen und Machtverhältnisse insbesondere bzgl. des sich darin abbildenden Geschlechterverhältnisses analysieren
  • die eigene aktive und passive Beteiligung am bestehenden Geschlechterverhältnis erkennen und verstehen
  • „Geschlechtergerechtigkeit“ definieren in Hinblick darauf, was Frauen und Männer davon haben
  • Leitbildentwicklung und Zieldefinition von Organisationen und Arbeitszusammenhängen unter Berücksichtigung der Maxime Chancengleichheit vornehmen
  • Strukturen und Rahmenbedingungen im Alltag und im Arbeitsvollzug gestalten, um Geschlechtergerechtigkeit zu realisieren
  • Kriterien und Kontrollinstrumente zur Überprüfung der Zielbestimmung entwickeln

ZAPF – Zentrum für Analyse von Potenzial und Fähigkeiten
Abteilung des Konsortiums Kölner Beschäftigungsträger (KKB) GmbH
Ansprechpartner: Günther Götz, Leiter des ZAPF

Zentrale Aufgabe des ZAPF:
Schaffung einer Grundlage für die Beratung, Qualifizierung und Vermittlung von arbeitslosen Jugendlichen und Erwachsenen, die an unterschiedlichen Beschäftigungsmaßnahmen eines „Konsortiums-Trägers“ teilnehmen.

Form:
Eine Erhebung über individuelle Stärken, Fähigkeiten und somit Potentiale findet in einem einwöchigen Profiling durch verschiedene standardisierte psychologische Testverfahren und Simulationsübungen statt.

Ziel:
Beschäftigungsmaßnahmen zu optimieren, indem Potentiale und Qualifizierungsbedarfe ermittelt werden, die Maßnahmen darauf ausgerichtet werden und spürbar der Weiterentwicklung dienen.