Immobilien für viele

Bürgerbäder, Projekte des Mietshäuser Syndikats, das NRW-Programm Initiative ergreifen, selbstverwaltete Kultur- und Nachbarschaftszentren, neue Wohnungsgenossenschaften – das sind Immobilien für viele von vielen – „Immovielien“. Sie schaffen es, auch in überhitzen Märkten günstig Räume zur Verfügung zu stellen und Infrastrukturen besser zu bewirtschaften als es der öffentlichen Hand gelingt. Obwohl sie ökonomisch stabil und sozial innovativ sind, müssen sie in der Stadtentwicklung mit internationalen Investoren um Grundstücke konkurrieren. Teilweise werden sie dabei wie verträumte Exoten behandelt.
Die Montag Stiftung Urbane Räume setzt sich dafür ein, dass sich die Vergabe von Boden, die Finanzierung durch Banken, die Förderung von Projekten, die rechtlichen und steuerlichen Bedingungen und das Miteinander von öffentlichen Institutionen und Immovielien verbessern.
Auf einem Immovielien-Konvent anfangs November in Leipzig wurde das mit 150 Teilnehmenden kritisch diskutiert. Lokale Beispiele wurden präsentiert: Was lässt sich von den Immovielien-Projekten lernen, was in andere Kommunen transportieren? Der Konvent hat klare Forderungen formuliert und erste Meilensteine für eine Veränderung der Rahmenbedingungen entwickelt.

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