Bloggen für (Klein-) Unternehmen

Unternehmenskommunikation im Internet Bloggen Unternehmen Corporate Blog

Viele Betriebe sind von der Aufgabe, effektiv im Internet Unternehmenskommunikation zu betreiben und Aufmerksamkeit zu bekommen, überwältigt. Inzwischen ist ein eigener Internetauftritt Pflicht und der Konkurrenzdruck entsprechend hoch. Aus diesem Grunde gehen viele, speziell kleine Unternehmen in der Masse unter. Ein Mittel um diesem Problem zu begegnen ist Bloggen, also das Betreiben eines Blogs. Blogs sind Sammlungen von Artikeln zu bestimmten Themenbereichen, die informieren und unterhalten sollen. Heutzutage werden sie von vielen Menschen täglich gelesen (so wie Sie es gerade tun) und gelten als eine der vetrauenswürdigsten Quellen von Informationen im Internet. Aus diesen und anderen Gründen sind Blogs auch für kleine Unternehmen ein effektives Werkzeug, um BesucherInnen und potentielle KundInnen anzulocken und die eigenen Produkte und Dienstleistungen ansprechend zu vermarkten. In diesem Artikel werden wir uns damit beschäftigen, welche Vorteile und Herausforderungen Bloggen bietet und die ersten Schritte zum eigenen Unternehmensblog lernen, damit Sie direkt loslegen können. Klingt gut? Dann geht’s auch direkt los.

Warum Bloggen? — Vorteile eines Unternehmensblogs

Ihre Anfänge haben Blogs im privaten Bereich als eine Art online geführtes Tagebuch auf dem Gedanken und Erfahrungen festgehalten und geteilt wurden. Hierher leitet sich auch der Name ab. Das Wort Blog setzt sich zusammen aus den englischen Worten Web und Log, was tatsächlich übersetzt Log- oder Tagebuch bedeutet. Inzwischen sind sie ein sehr etabliertes Online-Medium und werden in den letzten Jahren verstärkt auch im Geschäftsbereich zur Unternehmenskommunikation sowie für Werbung und Marketing eingesetzt. Tatsächlich bietet ein gut geführter Blog überraschend viele Vorteile für Firmen und Betriebe.

Höhere Besucherzahlen und verbesserte Suchmaschinenplatzierung

Besucherzahlen im Internet sind stark abhängig sind von einer hohen Platzierung in Suchergebnissen. Ein wichtiges Signal, um bei Google und Co weit oben zu landen, ist die Aktualität der Inhalte. Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Webseite aktualisiert? Wann das letzte Mal neue Informationen oder eine neue Seite hinzugefügt? Ist schon eine Weile her? Blogs sind ein gutes Mittel, um frisches Material auf die eigene Webseite zu bekommen und sich so mit Suchmaschinen besser zu stellen. Daneben bedeutet mehr Material auch zusätzliche Suchbegriffe und Themen unter denen Sie im Internet gefunden werden können. Gerade hochwertige und ausführliche Blogartikel werden von Google gerne mit guten Platzierungen belohnt. Darüber hinaus verlinken auch andere Seiten mit Vorlieb zu Inhalten dieser Art, was ein weiteres positives Zeichen für Google ist. Durch jede dieser Maßnahmen steigt die Chance für erhöhtes Besucheraufkommen. Das bedeutet auch, dass mehr Menschen Ihre Angebote zu Gesicht bekommen und so zu potentiellen KundInnen werden. Doch damit nicht genug.

Zusätzliches Marketingmaterial

Bloginhalte sind nicht nur nützlich für Suchmaschinenoptimierung und direkte Kundenaufmerksamkeit. Auch sonst können Sie sehr gut für die Online-Werbung genutzt werden, von Social-Media-Inhalten bis zum Newsletter-Material. Heutzutage ist fast jeder Internetnutzer Mitglied in mindestens einem sozialen Netzwerk und auch Unternehmen sind inzwischen stark bei Facebook und anderen Plattformen vertreten. Deren Nutzer sind immer auf der Suche nach neuem Material zum Teilen, was Sie mit einem gut gefütterten Blog sehr gut bieten können. Auf diese Weise erhöhen Sie stark die Chancen, dass andere ihre Seiten und Artikel für Sie posten. Bei hoher Qualität tun sie das sogar gerne, freiwillig und — am wichtigsten — gratis!

Stärkere Unternehmenspersönlichkeit und höhere Kundenbindung

Neben dem Gewinn von NeukundInnen bietet ein Blog Unternehmen auch Gelegenheit, die Beziehung zu Ihrem Klientel über den Ladenbesuch hinaus auszubauen. Bloggen macht Unternehmen persönlicher. Durch einen Unternehmensblog können Sie eine Stimme für Ihr Unternehmen entwickeln, ein differenzierteres Bild nach außen vermitteln und Vertrauen aufbauen. Gerade Einzelunternehmer und Freelancer können sich so auch persönlich als Menschen präsentieren, ihre eigene Geschichte erzählen sowie ihre Werte und Vision vermitteln. Da wir Bezug zu anderen Menschen suchen anstatt zu gesichtslosen Unternehmen, können Sie hierdurch sehr viel Nähe aufbauen. Daneben bietet frisches Blogmaterial auch einen Grund, regelmäßig Ihre Webseite zu besuchen. Im Idealfall freuen sich BesucherInnen sogar auf die nächsten Artikel. Dass Sie sie dabei auch über neue Angebote und Aktionen auf dem Laufenden halten und gezielter ansprechen können, muss wahrscheinlich nicht extra erwähnt werden. Tatsächlich belegen Studien, dass Verbraucher wahrscheinlicher bei Unternehmen kaufen, die im Internet eigene Inhalte veröffentlichen und Firmen auch lieber über ihre Artikel kennenlernen anstatt per Werbeanzeige. Beste Voraussetzungen für erfolgreiche Kundenkommunikation.

Die Möglichkeit, direktes Feedback zu bekommen

Wo wir gerade beim Thema sind: Blogs sind keine Einbahnstraße sondern bieten viel Gelegenheit zur beidseitigen Interaktion. Durch die eingebaute Kommentarfunktion sind sie bestens geeignet, um direkt mit KundInnen ins Gespräch zu kommen. Letztere können Diskussion führen, Fragen stellen und ihre Meinung sagen. Auf diese Weise können Sie Ihr Klientel besser kennenlernen und direktes Feedback zu Ihrem Angebot und Service bekommen. Bei richtiger Betreuung fühlen sich Ihre KundInnen so ernst genommen, können Einfluss nehmen und das Gespräch suchen. Auf diese Weise erhöhen Sie die Chancen, loyale KundInnen zu gewinnen, die Sie gerne an andere weiterempfehlen. Im Idealfall können Sie hierdurch sogar eine eigene Community aufbauen.

Expertise demonstrieren und Vertrauen aufbauen

Unternehmer und Betriebe haben in der Regel eine Menge Fachwissen in ihrem Geschäftsbereich angesammelt. Ein Unternehmensblog bietet Ihnen Gelegenheit dieses Wissen zu teilen und sich so als Experte und Quelle nützlicher Tipps und Tricks zu profilieren. Indem Sie relevante Informationen veröffentlichen, die Ihren KundInnen und anderen in Ihrem Geschäftsbereich weiterhelfen, zeigen Sie nicht nur, dass Sie wissen worüber Sie reden. Es signalisiert außerdem, dass Sie Ihre Kundenbedürfnisse verstehen, was enormes Vertrauen aufbauen kann bei KundInnen und solchen, die es werden wollen.

Geld sparen und Gratiswerbung betreiben

Zu guter Letzt ist Bloggen auch finanziell eine gute Idee. Ein Blog bietet eine günstige Alternative zu klassischer Werbung oder bezahlter Online-Reklame. Viele Tools und Werkzeuge zum Betreiben eines Blogs sind gratis und für jedermann verfügbar. Das Gleiche gilt für die Vermarktung. Zum Beispiel können Bloginhalte kostenfrei über soziale Medien verbreitet werden. Im Endeffekt kostet ein Blog meist nichts weiter außer den Serverkosten. Wenn Sie eh schon eine Webseite betreiben, ist auch das bereits gedeckt. Auf diese Weise ist Ihre größte Investition lediglich die Zeit, die Sie zur Blogpflege brauchen. Wo wir gerade beim Thema Zeit sind, auch langfristig zahlt sich Bloggen aus. Im Gegensatz zu klassischer Werbung, die verpufft wenn die Kampagne vorbei ist, verstärkt sich der Effekt eines Blogs auf Dauer. Blogartikel bleiben permanent im Internet und auf der Seite verfügbar und können so über Monate und Jahre hinweg weiter BesucherInnen anlocken. Betrachten Sie einen Blog wie ein Fischernetz. Je mehr Artikel Sie auf der Seite haben, desto weiter das Netz, das Sie auswerfen.

Häufige Herausforderungen und Schwierigkeiten

So weit so gut. Wenn aber Bloggen dermaßen viele Vorteile bietet, warum betreibt dann nicht jedes Unternehmen einen eigenen Blog? Eine berechtigte Frage. Die Antwort darauf ist, dass Bloggen zwar in den meisten Fällen eine gute Idee ist und gleichzeitig bei der Umsetzung auch einige Herausforderungen bietet.

Bloggen ist zeitaufwendig

Das größte Problem ist sicherlich der Zeitaufwand. Nicht nur braucht es eben eine gewisse Sorgfalt und damit Zeit um hochwertige und nützliche Bloginhalte anzufertigen, auch leben Blogs von ihrer Beständigkeit und Regelmäßigkeit. Aus diesem Grunde braucht es für den Blogerfolg eine Menge Engagement, Aufwand und Planung. Ein Blog kann nicht “nebenher” betrieben werden. Bloggen muss, wie andere Werbemaßnahmen auch, in den Betrieb mit einkalkuliert werden, damit Zeit und Mittel für die Planung, Ausführung und Pflege zur Verfügung stehen. Wie jedoch oben gesehen, der Aufwand lohnt sich meistens.

Schreiben schreckt viele ab

Ein häufiger Einwand derer, die sich vor dem Bloggen drücken wollen, ist, dass sie nicht schreiben können. Und es stimmt, wer Bloggen will sollte sich einigermaßen schriftlich ausdrücken können. Aus diesem Grunde kann die Erstellung von Bloginhalten anfangs eine Herausforderung sein. Jedoch wird Schreibqualität in diesem Medium bei weitem nicht so ernst genommen wie in der Presse oder Wissenschaft und die Lernkurve ist daher weit weniger steil. Kurzum, auch mit mittelmäßigem Schreibtalent können Sie einen Blog betreiben. Darüber hinaus: Bloginhalte müssen nicht immer schriftlich sein, Bilder und Videos sind in diesem Medium ebenso möglich. Daneben müssen Sie auch nicht alles selber machen sondern können auch Mitarbeiter oder jemanden von außen engagieren.

Inhalte finden ist nicht immer einfach

Nach der Frage nach dem Wie? kommt meist die nach dem Was?. Was sollen Sie auf einem Blog teilen? Was ist wirklich interessant? Was wollen LeserInnen und KundInnen sehen? Die Notwendigkeit, Ideen zu finden, Inhalte zu konzipieren und umzusetzen kann am Anfang abschrecken und überfordernd wirken. Wie Sie weiter unten sehen werden, gibt es aber bereits eine ganze Menge fertiger Ideen für Bloginhalte, an denen Sie sich problemlos orientieren können. Noch dazu müssen Sie nicht von Anfang an alles wissen. Wie bei anderen Werbemaßnahmen auch, ist Bloggen ein Prozess, bei dem sich erst über die Zeit abzeichnet was funktioniert und was nicht. Der Vorteil bei diesem Medium ist, dass Sie hier Experimente wagen können bei denen Sie außer Zeit wenig zu verlieren haben.

Bloggen, aber richtig – Tipps und Tricks für einen erfolgreichen Anfang

So weit zu Theorie. Wenn Sie sich nun überlegt haben, dass ein Blog das Richtige für Sie ist, wo sollen Sie anfangen? Aller Anfang ist bekanntlich schwer, daher finden Sie im Folgenden ein paar Schritte, die Ihnen den Start erleichtern werden.

Wählen Sie die richtige Plattform

Viele Wege führen nach Rom. Heutzutage gibt es eine ganze Reihe von Plattformen, die Ihnen ermöglichen kostenlos einen Blog zu eröffnen und zu betreiben. Dazu gehören:

Ich persönlich empfehle WordPress. Sämtliche meiner eigenen Webseiten und die meiner KundInnen laufen auf dieser Plattform und sie bietet viele Vorteile:
  1. WordPress ist ein Open-Source-Programm und damit komplett gratis.
  2. Die Plattform ist sehr leicht zu bedienen und anfängerfreundlich.
  3. WordPress-Webseiten sind durch tausende Erweiterungen sehr ausbaufähig und individuell anpassbar.
  4. Die WordPress-Gemeinschaft ist sehr offen für Hilfesuchende und immer bereit Anfänger zu unterstützen.
  5. WordPress ist auch auf Deutsch verfügbar.
  6. Das Content Management System hat seine Anfänge als reine Blogging-Plattform und ist somit fürs Bloggen optimal geeignet.
Ich bin mit meiner Meinung nicht alleine. Inzwischen laufen 26% aller Webseiten im World Wide Web mit WordPress und viele große Namen aus Medien und Wirtschaft gehören ebenso zur Gruppe der WordPress-Nutzer wie Millionen von privaten und geschäftlichen Webseiten. Inklusive der, die Sie gerade besuchen. Wichtig hierbei: Ich rede von WordPress.org, nicht WordPress.com. Bei letzterer Seite können Sie zwar auch einen Gratisblog erstellen, allerdings liegt dieser dann nicht auf Ihrem Server. Auf diese Weise können Sie (außer mit einem kostenpflichtigen Update) nicht die eigene Domain nutzen und haben sehr viel weniger Kontrolle über das Aussehen und die Funktion Ihrer Seite. Hilfe zur Installation von WordPress auf dem eigenen Server gibt es in diesem Artikel. Wenn Ihre Webseite bereits auf WordPress basiert umso besser. Das macht einen Blog einrichten noch viel einfacher.

Definieren Sie das Ziel Ihres Blogs

Bevor es losgeht sollten Sie über das Warum ihres Blogs nachdenken und für sich selbst klären, welche Mission Sie damit verfolgen.

  • Neue KundInnen gewinnen?
  • Mit bestehenden KundInnen kommunizieren?
  • Über ihre Produkte und Dienstleistungen informieren?
  • Eine Community aufbauen?
  • Ihr Unternehmen nach außen präsentieren?
Ohne eine Definition der Funktion Ihres Blog innerhalb der Marketingstrategie, werden Sie nicht allzu weit kommen. Einfach ins Blaue hineinbloggen und aufs Beste hoffen ist keine besonders gute Herangehensweise. Zwar können Sie mehrere Ziele gleichzeitig verfolgen (sollten Sie wahrscheinlich sogar), es ist jedoch wichtig, dass Sie sich von Anfang an über diese im Klaren sind, damit Sie entsprechend planen können. Wichtig dabei: Im Mittelpunkt stehen immer KundInnen, LeserInnen und das Publikum. Das heißt, ein Blog ist kein direktes Verkaufswerkzeug. Stattdessen geht es im Gegensatz zu klassischer Werbung nicht darum BesucherInnen direkt zum Kauf zu bewegen. Der Ansatz von Bloggen ist sehr viel subtiler. Primär ist das Ziel, auf die Bedürfnisse von (potentiellen) KundInnen einzugehen und durch nützliche und/oder unterhaltsame Informationen ihr Leben besser und einfacher zu machen. Auf diese Weise verwandeln Sie Ihren Blog in eine wertvolle Ressource und bauen Vertrauen auf. Wenn Sie das schaffen werden die Menschen von selbst auf die Idee kommen, ihre Produkte oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Planen Sie die ersten Inhalte

Nach dieser Entscheidung kommt meist schnell die Frage danach, was Sie auf dem Blog veröffentlichen sollen. Mit einer Antwort darauf tun sich viele besonders schwer. Glücklicherweise ist Bloggen ein ausgereiftes Medium und es gibt bereits eine Reihe etablierter Formate, die Sie direkt für sich nutzen können. Hier sind ein paar Ideen, die Ihnen den Anfang erleichtern werden:
Anleitungen
Viele Menschen nutzen das Internet auf der Suche nach Hilfe. Aus diesem Grunde sind Anleitungen und Ratgeber zu relevanten Themen ein Format, das gern gelesen wird und mit dem Sie viele Menschen auf Ihre Seite locken können. Denken Sie über häufige Probleme nach, mit denen Ihre KundInnen und Menschen in Ihrem Geschäftsbereich tagtäglich zu tun haben oder mit denen sie sich regelmäßig an Sie wenden. Wenn Sie ihnen mit detaillierten Anleitungen sowie Tipps und Tricks helfen können, werden sie gerne öfter auf Ihrem Blog vorbeischauen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Artikel Wie verbringst du dein Leben? In drei Schritten zu mehr Klarheit von NachhaltigeJobs.de
Fallstudien
Vor allem wenn Sie Dienstleistungen oder Produkte anbieten sind Fallstudien eine gute Gelegenheit, um zu zeigen wie Sie durch Ihr Angebot anderen geholfen haben. Beschreiben Sie detailliert welche Probleme vorher bestanden, Ihren Lösungansatz, das Endergebnis und eventuell gelernte Lektionen. Fertig!
Forschungsergebnisse
Wenn Sie viel mit KundInnen zu tun haben, die selbst geschäftlich in Ihrem Bereich tätig sind und ihnen mit wichtigem Fachwissen weiterhelfen können, tun Sie’s! Das Wort “Forschungsergebnisse” klingt zwar etwas hochtrabend, jedoch müssen diese nicht immer wissenschaftlich sein. Wenn Sie selbst etwas Neues ausprobiert und dadurch wichtige Erkenntnisse gewonnen haben, kann auch das eine Veröffentlichung wert sein (siehe Fallbeispiele). Eine andere Möglichkeit ist auch, die Ergebnisse von anderen an einem Ort zusammenzufassen und für andere zugänglich zu machen.
Listen
Listen sind der Klassiker unter den Bloginhalten. Das menschliche Gehirn liebt Listen. Das Format verpackt wichtige Informationen in griffiger Form und wird daher im Internet gerne angeklickt. Gute Beispiele sind Artikelsammlungen zu einem bestimmten Thema, nützliche Online-Tools oder eine Kollektion von Tipps und Tricks. Wieder einmal gilt, je detaillierter desto besser. Statt drei Punkten lieber so viele wie möglich aufführen (so lange es Sinn ergibt). Außerdem wichtig: Jeden Punkt auf der Liste kurz diskutieren und erklären, nicht einfach kommentarlos aufführen. Das macht den Beitrag auch schmackhafter für Suchmaschinen.
Nachrichten und Sammlungen
Wie oben angesprochen, müssen die Inhalte nicht immer selbstproduziert sein. Oft ist es auch genug, Interessantes und Wichtiges an einem Ort zusammenzutragen. Sich als Zentrum für wissenswerte und interessante Neuigkeiten zu etablieren, ist gut für den Vertrauensaufbau und als Zeichen für Expertise. Auch hier gilt: Qualität geht vor Quantität und Regelmäßigkeit lohnt sich.
Blick hinter die Kulissen
Wie bereits erwähnt, Menschen suchen den Bezug zu anderen. Aus diesem Grunde ist ein Einblick in den Alltag der Menschen, die bei Ihnen arbeiten, und die Geschichten hinter Ihrem Unternehmen eine gute Art und Weise, sich persönlicher zu präsentieren. Dokumentieren Sie den normalen Tagesablauf mit Bildern, zeigen Sie eventuelle Büro-Haustiere (auch bei mir liegt gerade die Katze auf dem Schreibtisch), veröffentlichen Sie besondere Ereignisse aus dem Betrieb und mehr. Das zeigt die Menschen hinter dem Firmennamen und ist auch eine gute Gelegenheit, Ihre Unternehmensphilosophie und Werte zu zeigen. Natürlich gibt es noch sehr viel mehr Bloginhalte, die Sie nutzen können, allerdings sollten die hier genannten Ideen für den Anfang reichen. Daneben können Sie sich auch von anderen inspirieren lassen. Denken Sie darüber nach, welche Blogs und Informationen Ihnen im Internet gut gefallen, beziehungsweise welche Art von Artikeln Sie selbst vor allem beruflich regelmäßig konsumieren. Das wird Sie weiter auf die rechte Spur bringen.

Losbloggen

Danach heißt es Loslegen. Machen Sie einen Termin für den ersten Blogartikel fest und planen Sie ihn genauso ein wie alles andere in ihrem Unternehmen – am besten im Kalender. Keine Sorge wenn das erste Ergebnis nicht ganz so erfolgreich ausfällt. Sich herantasten ist völlig ok. Es ist besser zu experimentieren, als gar nichts zu tun. Wenn Sie erstmal etwas Routine haben, wird es definitiv einfacher und Sie können das volle Potential Ihres neuen Unternehmensblogs ausnutzen.

Möchten Sie mehr übers Bloggen für (Klein-)Unternehmen lernen?

Wie oben gesehen sind Blogs sind auch für kleine Unternehmen ein geeignetes Mittel, um dem Konkurrenzdruck im Internet zu begegnen und aus der Masse herauszustechen. Bloginhalte schaffen Vertrauen, binden KundInnen, demonstrieren Expertise und schaffen Mehrwert. Sie sind damit ein fast kostenloses Werkzeug, um BesucherInnen anzuziehen, KundInnen zu gewinnen, Suchmaschinenplatzierungen zu verbessern und sich selbst und das eigene Unternehmen nach außen zu kommunizieren. Zwar ist mit dem Betreiben eines Blogs auch Aufwand verbunden, doch die Investition lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Mit den Informationen in diesem Artikel können Sie die ersten Schritte in Richtung eines eigenen Unternehmensblogs tun und dieses fantastische Medium für sich nutzen.

Veranstaltungshinweis

Auf Anfrage veranstaltet das netz NRW gern ein Tagesseminar mit dem Titel KundInnen gewinnen, Kontakte knüpfen, Potentiale online nutzen – Bloggen für (Klein-)Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Das Seminar eignet sich für Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe, KleinunternehmerInnen, Selbstständige, FreelancerInnen und WebseitenbetreiberInnen, die Ihre Online-Präsenz mit einem Blog aufbessern möchten oder mehr zum Thema Bloggen erfahren möchten. Neben einer Vertiefung der hier angesprochenen Inhalte werden unter anderem folgende Themen behandelt:
  • Bloggen – Was ist das eigentlich?
  • Bloggen ja, aber wie? Wichtige Werkzeuge zum Aufbau eines eigenen Blogs
  • Blogging-Grundlagen lernen
  • Blog-Themen finden und eine Blogstrategie entwickeln
  • Wie finde ich LeserInnen für meinen Blog?
  • Beispiele und Best Practices für gelungenes Bloggen
  • Häufige Fehler und Probleme vermeiden
  • Wie geht es weiter? Nächste Schritte erfolgreich meistern
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an uns unter Tel. 0221/8201545 oder per Email.
Denken Sie über den Aufbau eines Blogs für Ihr Unternehmen oder Ihre Firma nach? Haben Sie bereits Erfahrung mit Bloggen gesammelt? Schreiben Sie uns gern einen Kommentar oder und stellen Sie Fragen!

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