Forum „Solidarische Wirtschaft und soziales Unternehmertum“ auf dem NRW-Kongress „Chancen für GRÜNE Wirtschaft“ am 23.01.2016

Wirtschaftskongress LAG Grüne NRW 23.01.16

Um „Nachhaltiges Leben und Wirtschaften in NRW“ dreht sich alles, nein ein ganzer Samstag (23. Januar 2016 von 9:30 bis 19 Uhr) im Wissenschaftspark Gelsenkirchen: beim Wirtschaftskongress „Chancen für Grüne Wirtschaft“. Die LAG Wirtschaft NRW von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN veranstaltet und moderiert diesen Kongress mit prominenten Gästen und zahlreichen Impulsgebenden. Angeregten Austausch und Diskussion versprechen die Foren über aktuelle Trendthemen wie Industrie 4.0, Ökologische Finanzreform, Sharing Economy, Energiewirtschaft, Gründung und Start-ups.

Im Forum „Solidarische Wirtschaft und soziales Unternehmertum“ (Zeit: 14:30 bis 16:30 Uhr) möchte der Grüne Europaabgeordnete Sven Giegold (MdEP) einen Beschluss mit Förderzusage des Rates der EU-Mitgliedsländer öffentlich diskutieren. Mit ihm auf dem Podium sind Hans-Gerd Nottenbohm (Vorstand netz NRW e.V und innova eG, Dortmund), Thomas Wagner (Consultant of Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production CSCP, Wuppertal) und Selly Wane (Geschäftsführerin SWANE Design & Café, Wuppertal).

Am 7. Dezember 2015 hatte der Europarat die „Förderung der Sozialwirtschaft als treibende Kraft der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Europa“ beschlossen. Sven Giegold sieht damit einen Meilenstein auf europäischer Ebene erreicht, um sozial- und solidarwirtschaftlich geführte Organisationen und Unternehmen zu stärken. Die hohe Relevanz des Sektors für Innovation und sozialen Zusammenhalt sei unbestritten, erfahre durch diesen Beschluss jedoch erstmalig durch den Rat deutliche Anerkennung. Was das für die Unternehmen konkret und in NRW bedeutet, könnte Gegenstand der Diskussion im Forum sein.

Der Wirtschaftsausschuss im NRW-Landtag hatte ja bereits im März 2014 eine Förderung von solidarischer und gemeinwohlorientierter Wirtschaft verabschiedet. Im Landeshaushalt 2015 wurde dann eine Position von 100.000 € eingestellt – zur Beratungsförderung für innovative genossenschaftliche und andere Unternehmungen der Solidarökonomie. Eine Zwischenbilanz, was wo mit diesen Mitteln bisher erreicht wurde, wäre interessant, nun im Rahmen des Kongresses zu erfahren!

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