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„Natur in graue Zonen“ bringen – unter diesem Motto startete in Duisburg eine 3-jährige Kampagne zur Entsiegelung und naturnahen Begrünung öder innerstädtischer Gewerbeflächen. Das neue Projekt des Wissenschaftsladen Bonn (WILA Bonn) möchte BürgerInnen und Unternehmen für naturnahe Begrünung sensibilisieren und dazu aktivieren, bislang triste Firmengelände mit überschaubarem Aufwand zu einem Lebensraum für Pflanzen, Insekten und Vögel zu verwandeln.
Das Projekt, das auch in den Modellstädten Erfurt und Wiesloch durchgeführt wird, ist vom Bundesprogramm Biologische Vielfalt, der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW sowie der Stiftung Lebendige Stadt gefördert.

Um den Duisburgern das Potenzial für naturnahe Begrünung aufzuzeigen, veranstaltet der WILA Bonn mehrere Workshops und einen Online-Wettbewerb. Teilnehmende Unternehmen erhalten eine kostenfreie Beratung durch einen kompetenten Landschaftsgärtner und ein Pflanzkonzept für ihre versiegelten Funktionsflächen. Heimische Stauden, Hecken und Bäume werden für die Pflanzaktionen gestellt. Ziel ist es, durch eigene Erfahrungen, Akzeptanz bei Unternehmen und BürgerInnen für naturnahe Begrünung zu stärken und zu verbreiten und u.a. durch Pflanzenpatenschaften eine Verstetigung der Maßnahmen zu erreichen.
www.natur-in-graue-zonen.de
Videobeitrag zum Start der Kampagne auf duisburg365.de

[WILA Bonn und die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW sind Mitglied im netz NRW e.V.]

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