Rund 50 VertreterInnen sozialwirtschaftlicher Betriebe in NRW trafen sich im März in Duisburg zum Kongress „Zukunft der (Abfall-) Vermeidung und Wiederverwendung in NRW“. Im Mittelpunkt der Tagung stand das Thema „Rolle, Potenzial und Positionierung der Wiederverwendungs- und Reparaturzentren, Fair-, Sozial- und Secondhand-Kaufhäuser im Land“.

Hintergrund ist das seit Juni 2012 geltende neue Kreislaufwirtschaftsgesetz. Unter anderem soll Ressourcenschonung durch die Förderung der Wiederverwendung und Reparatur unter Einsatz von pädagogischen, wirtschaftlichen und logistischen Maßnahmen wie akkreditierte Zentren für Reparatur und Wiederverwendung gestärkt werden.

WIR sind das Rückgrat der Ressourcenschonung durch Müllvermeidung und Wiederverwendung in NRW“, hieß es auf der Duisburger Tagung.

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Rund 100 sozialwirtschaftliche, gemeinnützige Betriebe in NRW engagieren sich seit Jahrzehnten für Wiederverwendung und bieten zusammen etwa 5000 Arbeitsplätze. Eine kooperative und strategische Zusammenarbeit dieser Einrichtungen mit den Kommunen werde weitere Potenziale erschließen, so der Tenor.

Zur Tagung eingeladen hatte die neue „Wiederverwendung – Interessengemeinschaft der sozialwirtschaftlichen Reparatur- und Recyclingzentren“ (WIR).

Kontakt:
Claudio Vendramin (WIR-Vorstand)
c/o Arbeitskreis Recycling e.V. / RecyclingBörse
http://www.wirev.org

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