Crowdfunding ist hip: Viele private MikroinvestorInnen stellen dabei Finanzmittel für eine Aktion, ein Projekt oder eine Geschäftsidee zur Verfügung. Angefangen hat dIe Musik- und Filmszene mit dem Schwarm-Modell – um Produktionen vorzufinanzieren. Inzwischen haben es auch viele Startups oder Reiseprojekte für sich entdeckt.

Alternativ zu klassischen Finanzierungen entscheidet hier die Web 2.0-Community, ob ein Projekt ausfinanziert wird und dann loslegen kann: Auf Crowdfunding-Plattformen werden die tollsten Ideen präsentiert, meist mit einem selbst produzierten Video(trailer). Wer ein vorgestelltes Projekt überzeugend und gut findet, investiert per Mausklick. Die Geldtransaktion wird online via Kreditkarte oder Paypal abgewickelt.

Mit kreativem Selbstmarketing und etwas Glück gelingt es den Campaignern so, durch viele Kleinbeträge das notwendige Startkapital zusammen zu bekommen. Wird die Mindestsumme innerhalb einer Frist nicht erreicht, gilt das Finanzierungsvorhaben als misslungen und es werden keine Gelder abgebucht oder übertragen.

Große und kleine Finanziers bekommen vom Projektmacher Gegenleistungen (sog. perks) zugesichert. Die reichen von der einfachen Spendenquittung über emotionale Einbindung, Fanprodukte, Medialeistungen, „Genussrechte“ am finanzierten Werk bis hin zu möglichen Gewinnbeteiligungen (im Crowdinvesting). Die Förderer können den Projektverlauf mitverfolgen, oft werden sie dann zu MultiplikatorInnen im Social Web.

Etablierte und beliebte Plattformen für Crowdfunding sind z.B.:
international: indiegogo.com und kickstarter.com
D-A-CH: startnext.de | inkubato.com | respekt.net | pling.de | VisionBakery.de
Auf das Crowdfunding für Gründungen konzentriert sich seedmatch.de: Die Plattform aus Dresden startete im Sommer 2011 und erlaubt es InvestorInnen, sich ab 250 Euro an Startups zu beteiligen. Andere nutzen Crowdfunding-Prinzipien für das Spenden, wie z.B. Betterplace, Helpedia u.a.

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