Welches Marketing bei LOHAS funktioniert und welches nicht

Mit einer bundesweiten Infotour macht die Berliner Unternehmensberatung stratum® derzeit mit einem Marketing vertraut, das KundInnen mit besonderer Nähe zum Lebensstil der LOHAS* anspricht. Was Unternehmen daraus lernen sollten, um Nutzen für das eigene Marketing zu ziehen, das war Thema der sehr gut besuchten stratum®-Veranstaltung am 29. Juni 2009 auf Einladung des netz NRW e.V. in Köln.

Es ging vor allem um das Marketing für mehr Nachhaltigkeit, nicht um die „bessere Rettung der Welt“: Wie denken LOHAS-affine KonsumentInnen, wie fühlen sie?
Was erwarten LOHAS von Unternehmen? Wie muss die Werbung dazu aussehen? Welche Erkenntnisse aus dem Neuromarketing über Balance und Stimulanz wirken auf die wachsende Schar der „PowerkonsumentInnen“? Einfach, ästhetisch und harmonisch muss sie sein: Grün. Natur. Nähe. Gemeinsame Verantwortung.


Auftraggeber im Hintergrund ist die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die ein Interesse daran hat, den nachhaltigen Konsum zu stärken. „Nachhaltiger Konsum ist zu einem Thema geworden, das sowohl Unternehmen und Handel als auch Verbraucherberatung, Touristiker, Verbände und Umweltakteure angeht“, sagt stratum-Geschäftsführer Richard Häusler.

Die stratum®-Studie über die LOHAS-affinen Zielgruppen hat gezeigt:
Nachhaltigkeitsbewusste Leute interessieren sich nicht nur für Produkte, sondern sie entwickeln auch ein Gefühl für den Nachhaltigkeitsappeal von Unternehmen. LOHAS-People möchten von den Unternehmen als Gesprächspartner ernst genommen werden, wollen Ziele und Werte mit den Marken ihres Vertrauens teilen können. Appelle an die gemeinsame Verantwortung sind bei LOHAS-Affinen durchaus wirksam.
Werbung für Nachhaltigkeit müsse deshalb auf einem schmalen Grat zwischen dosiertem Appell und ästhetisch überzeugender Inszenierung stattfinden, um LOHAS zu erreichen.

http://www.stratum-consult.de

* Als LOHAS (Abkürzung für Lifestyles of Health and Sustainability) bezeichnen Konsumforschung und Trendinstitute eine kaufkräftige Bio-Plus-Avantgarde, die die „asketische Öko-Subkultur“ ablöst und nach ihren Prognosen bald zum Mainstream der Gesellschaft wird.

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