“Let’s make IT green”

Die IT-Branche rückt in Hinblick auf Arbeitsbedingungen und Rohstoffbeschaffung in den Fokus von Kritiker*innen. Deshalb gibt es als Reaktion auch Innovationen wie das Fairphone oder die „Öko-Maus“. Da die Verflechtung der IT zunehmend in sämtliche Geschäftsprozesse von Unternehmen hineinreicht, gewinnt Nachhaltigkeit auch in diesem Feld an Bedeutung.
In einem Leitfaden zeigen die kaneo GmbH und der Verband UnternehmensGrün, inwieweit die Umsetzung einer IT-Infrastruktur unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und ökonomischer Aspekte gelingen kann.
UnternehmensGrün: Leitfaden “Let’s make IT green!”

VDI-Richtlinie zum Nachhaltigen Wirtschaften in KMU

In der neuen Richtline 4070 vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) erläutern die AutorInnen, wie Nachhaltigkeit in allen Betriebsabläufen die Wettbewerbsfähigkeit, die Innovationskraft und die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens bei allen Interessengruppen erhöhen kann.
Die Richtlinie kann über die VDI-Webseite kostenpflichtig (Verlag Beuth!) bestellt werden.

Die Ausbildungsbeteiligung von Kleinstbetrieben

Am Ausbildungsstellenmarkt wird es trotz Bewerberüberhang schwieriger, das betriebliche Angebot und die Nachfrage der Jugendlichen zusammenzuführen. Außerdem ist die Anzahl an Ausbildungsbetrieben mit weniger als zehn Beschäftigten rückläufig. Eine Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) geht den Ursachen dieser Entwicklung bei Kleinstbetrieben nach. Ihr Befund: Kleinstbetriebe ziehen sich nicht massiv aus der betrieblichen Ausbildung zurück, sondern haben im Vergleich zu größeren Betrieben häufiger Schwierigkeiten, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Weniger ist ein Mangel an BewerberInnen als deren unzureichende Eignung aus Sicht der Betriebe ausschlaggebend.
Download der Studie (PDF): IfM-Materialien 231/2014
Praxisnahe Handreichung für Betriebe: »Planmäßig ausbilden im Kleinbetrieb«

Unternehmens-Beratungszuschuss des BMWI bis 31.12.2015 verlängert

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) betreut die Förderung unternehmerischen Know-hows durch ESF-kofinanzierte Unternehmensberatungen. Mit dieser Beratungsförderung können kleine Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe, die seit mindestens einem Jahr am Markt sind, einen Zuschuss zu den Kosten erhalten, die ihnen durch die Inanspruchnahme einer Beratung entstehen. Der Höchstzuschuss beträgt in NRW 50 Prozent, max. 1.500 Euro.
Beratungsförderung für Unternehmen