Bundesregierung appelliert: Nachhaltig einkaufen und nachhaltig bauen
Freitag 15. Mai 2009 von Thomas von der Fecht
Anfangs Mai diskutierte der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung mit ExpertInnen zum Thema Nachhaltiger Konsum – nachhaltiges Bauen.
“Der Kunde ist König! Ob nachhaltige Produkte es in die Supermarktregale und in die Einkaufswagen schaffen oder nicht – das entscheiden am Ende vor allem die Verbraucherinnen und Verbraucher. Als Staat können wir aber einen vernünftigen Rahmen vorgeben, für Transparenz sorgen und selber mit gutem Beispiel vorangehen,” so das Resümee des Bundesministers für besondere Aufgaben Thomas de Maizière nach dem Fachgespräch.
Einig waren sich alle Beteiligten darin, dass klare Kennzeichnungen für nachhaltige Produkte unverzichtbar sind. Im “Dschungel der Öko- und Nachhaltigkeitssiegel” könnten selbst gut informierte KonsumentInnen den Überblick verlieren.
Solche Kennzeichnungen und Gütesiegel seien immer auch Markenzeichen. Wenn im In- und Ausland mehr und mehr nachhaltige Produkte eingekauft werden, sei das für die deutsche Wirtschaft eine große Chance, weil ihre Produkte hohe Ansprüche an Langlebigkeit, Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit erfüllen.
Für den in der Praxis besonders wichtigen Bereich des Planens und Bauens möchte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung möglichst rasch das “Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen” am Markt etablieren. Die Bundesregierung geht mit gutem Beispiel voran: Bei der Errichtung und Modernisierung von Bundesgebäuden will sie sich an den Anforderungen des Gütesiegels messen lassen.
http://www.bundesregierung.de/…Pressemitteilungen/…2009-05-04-.html
http://www.nachhaltigkeitsrat.de
Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 15. Mai 2009 um 16:08 und abgelegt unter Nachhaltigkeit, Ökologisch Bauen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

